Wissenswertes - Dyaden Retreat
Majestätische Bäume im Sonnenlicht

Wissenswertes

Einblicke und Erfahrungen

Hier findest du nähere Informationen und tiefere Einblicke zum Dyaden Retreat.

Du kannst auch eigene Gedanken, Fragen oder Anregungen beitragen. Begleitest du selbst Menschen auf ihrem spirituellen Weg oder bietest eine andere Art von Retreats an? Dann nutze gern diesen Raum, um dich und deine Arbeit vorzustellen.
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Enlightenment Intensive – Wichtiger Hinweis!

Von Dyaden Retreat Team

Das Enlightenment Intensive ist eine von Charles Berner entwickelte Technik, die strengen Regeln folgt.

Das von uns angebotene Dyaden-Retreat beinhaltet alle Elemente dieser Technik.

Darüber hinaus haben wir noch Komponenten hinzugefügt, die es in einem "originalen" Enlightenment Intensive Retreat nicht gibt. Dazu gehören:

• täglich eine offene Abendrunde

• Atemtechniken

• und die Möglichkeit, das Gegenüber in einer Dyade mit einzubeziehen

Was das im Einzelnen bedeutet, wird im Retreat ausführlich erklärt.

Gerne kannst du uns vorab alle Fragen stellen, die du hast. Benutze dazu bitte das Kontaktformular.

Tiefere Einblicke in das Retreat

Von Dyaden Retreat Team

Die Frage "Wer bin ich?" ist eine der ältesten Fragen der Menschheit. Bis heute hat sie nichts an Aktualität verloren. Ob wir uns dieser Frage in unserem Leben zuwenden kann einen entscheidenden Unterschied machen, ob wir ein bewusstes und an unsere Potentiale angebundenes Leben führen, oder unseren Mustern, Gewohnheiten und Ängsten erliegen.

Denn einen großen Teil unserer kostbaren Lebenszeit verbringen wir in einer Art "Schlafzustand", in welchem Vorstellungen und Konzepte dominieren, die wir uns irgendwann von uns selbst und unserem Leben gemacht haben, oder die andere in uns hinterlassen haben.

Diesen Zustand hat unser Verstand aus all den unterschiedlichen Erfahrungen aufgebaut, die wir in unserem bisherigen Leben gemacht haben – ob in heller Freude oder tiefem Schmerz. Doch unser Verstand hat die Eigenschaft, uns vor jeder neuen schmerzlichen Erfahrung schützen zu wollen, die er bereits zu kennen glaubt. Wie wir mit Schmerz umgehen, wie wir versuchen, ihn zu verarbeiten und uns vor ihm zu schützen, das ist Teil unserer Persönlichkeit und unserer Prägung. Mit diesem Mechanismus, den unser Verstand kontrolliert, wachsen wir auf und gehen durchs Leben. Und so fangen wir irgendwann an, den lebendigen Fluss des Lebens kontrollieren zu wollen. Meist verlernen wir dann – ob aus Furcht, Scham, falscher Rücksichtnahme, Bequemlichkeit oder traumatischen Erfahrungen – unsere Gefühle und Gedanken ehrlich miteinander zu teilen.

Mit diesem Retreat haben wir die Möglichkeit, die angesammelten und verdrängten Themen in einem geschützten Raum authentisch ansprechen zu lernen und uns auf diese Weise wieder mit unserem lebendigen Wesenskern zu verbinden. Alles was es dazu braucht, trägst du bereits in deinem Inneren. Es wartet geduldig und jeden Tag aufs Neue darauf, von dir entdeckt, gelebt und geliebt zu werden.

Teilnehmerbericht

von Teilnehmer

Liebe Freunde,

ich möchte euch heute erzählen, wie das Retreat für mich war und was ich daraus gelernt habe.

Ich weiß, dass dies meine ganz persönliche eigene Erfahrung ist und dass ich meine ganz eigenen Schlüsse daraus ziehe, und ich bin so neugierig, wie das bei euch ist, wie ihr es erlebt und was ihr aus alledem herauszieht. Aber erst erzähle ich euch meine Gedanken.

Zuerst noch ein paar Gedanken zu dem, was ich glaube, das uns alle verbindet.

Wenn wir auf die Welt kommen, dann findet an irgendeinem Punkt – bei der Befruchtung oder bei der Geburt oder sonst irgendwann – eine Trennung statt. Eine Trennung von dem, aus dem wir kommen, von Gott oder wie man es nennen möchte. Es ist unweigerlich so, dass wir zu Materie werden und uns getrennt fühlen. Wie wir mit diesem Schmerz umgehen, wie wir ihn versuchen zu verarbeiten und uns vor ihm zu schützen, finden wir im Enneagramm. Es gibt neun Grundarten, wie wir damit umgehen. Alle sind unterschiedlich, aber haben das eine gemeinsam: Es ist ein Mechanismus, der uns vor diesem einen Schmerz schützt.

Und jetzt wachsen wir auf, und mit diesem Mechanismus, den unser Verstand übernimmt, gehen wir durchs Leben. Dann kommt irgendein anderer Schmerz dazu, und wir sprechen ihn nicht aus, und er versinkt in uns und fängt an zu gären. Dann kommt eine Freude in uns hoch, und unser Mechanismus lässt sie nicht aussprechen, und auch diese Freude versinkt in uns und gärt. Und dann beginnt der Teufelskreis von klein auf. Die Dinge sammeln sich an und verhindern immer mehr, dass wir uns zeigen mit dem, was ist. Es vergärt immer mehr in uns, und unser Verstand ist immer mehr damit beschäftigt, das System aufrechtzuerhalten – mit immer neuen Strategien und immer neuen Lösungsversuchen.

Bei einem Retreat haben wir dann die Möglichkeit, diesen angesammelten Müll auszusprechen. Erst die Dinge, die wir von uns kennen, und dann geht es immer tiefer. Dann kommen die Dinge, die wir kennen, aber noch nicht ausgesprochen haben, dann kommen die Dinge, an die wir uns gar nicht mehr erinnert haben, und es geht immer tiefer. Und wie wir alle wissen, erfordert es immer größeren Mut, die Dinge zu sagen, die da sind – oder sie zu zeigen oder zu schreien und zu weinen und zu lachen. Es gibt keinen anderen Weg als diesen: immer tiefer und immer mutiger in einer immer vertrauteren Umgebung.

Da wir nicht wissen, was in uns ist, weil wir es so verdrängt haben, können wir auch nicht wissen, wie es uns ständig davon abhält, wir selbst zu sein. Bei mir gab es zum Schluss nur noch zwei Dinge, die ich nicht in einer Dyade gesagt habe. Die habe ich dann bei einem Spaziergang, als ein so schöner, starker Wind ging, laut dem Wind erzählt, damit er es in die Welt trägt. Und dann, als ich alles gegeben hatte, schenkte mir Gott (Name Teilnehmerin), die mich an diesen Urschmerz heranführte. Es passiert ganz unweigerlich, dass es dahin kommt, wenn alles andere ausgesprochen wurde. So schnell wie die Dinge in uns entstanden sind, so schnell verschwinden sie wieder, wenn sie ausgesprochen werden. Und dann beginnen Dinge, die wir nicht mehr verstehen, denen wir uns nur hingeben können – ganz allein und nackt.

Und dann kann es geschehen, dass wir das in jeder Faser unseres Körpers erfahren, was wir eh schon immer wussten: dass wir nicht getrennt sind von Gott, sondern dass wir alle eins sind.

Und wenn sich dieser Schmerz auflöst, dann sind wir in Frieden. Von da an ist das Leben das gleiche wie vorher, aber nichts erinnert uns an unseren Schmerz, und wir sind so, wie wir sind. Ständig kommen angenehme und unangenehme Dinge auf uns zu, aber wir spüren sie so echt und pur, und wir müssen ihnen nicht mehr ausweichen. Es gibt gar keinen Grund mehr dazu.

Dann staut sich nichts mehr an, und nichts vergärt mehr.

Und da es nur diesen einen Weg gibt – oder ich nur diesen einen Weg kenne – freue ich mich sehr auf das nächste Retreat, um mit der Bereitschaft, alles zu geben und auch dafür zu sterben, weiterzugehen.

Vielleicht wisst ihr das schon alles, was ich aufgeschrieben habe, oder seht es ganz anders. Wie auch immer, ich wollte es euch aufschreiben, damit ich es für mich nicht vergesse. Und es ist viel schöner, es euch zu erzählen, als es in den Wind zu rufen.

Liebe Grüße
(Teilnehmer)

Jetzt saß ich gerade auf dem Balkon, und ich komme mir vor wie der junge Mann, der gerade aus seiner Pubertät heraus ist, die Welt neu entdeckt und es gleich laut rausposaunt. Auch wenn ich in einem Jahr sagen werde, wie süß und unbedarft und noch so halbreif ich damals war, dann ist mir das jetzt egal – ich bin eben so, wie ich bin, und freue mich daran.

Das Wellen-Video

Von Dyaden Retreat Team

Das Video der Welle auf unserer Startseite wurde von EclipseChasers erstellt.

Für weitere schöne Aufnahmen besuche hier die Seite:

EclipseChasers auf Pixabay